Duschen im Wohnmobil?

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Duschen im Wohnmobil? Ja, selbstverständlich!

Dusche im Wohnmobil? Ja! Wir nutzen sie und sogar regelmäßig! Unser Wohnmobil ist inzwischen schon 17 Jahre alt. Von der ersten Reise an haben wir in unserem Wohnmobil geduscht und uns auch an dieser Möglichkeit erfreut. Und das nicht nur im Sommer. Einen Schaden gab es bis heute nicht, weder in der Dusche, noch sonst irgendwo in der Nasszelle. Auch die kurzzeitig erhöhte Luftfeuchtigkeit hat nicht geschadet.

Dusche und Toilette machen ein Reisefahrzeug erst zum Wohnmobil

Die Nasszelle im Wohnmobil hat mehrere Funktionen. Im Grunde ist sie mit dem Badezimmer zuhause zu vergleichen. Lediglich die Ausmaße unterscheiden sich erheblich. Die Nasszelle besteht aus der Toilettenschüssel, einem Waschbecken und einer Möglichkeit zum Duschen. Dies ist der große Unterschied zum Campingbus und gehört in ein Wohnmobil. In diesem Artikel soll es aber ausschließlich ums Duschen gehen. Wie das Wasser sauber in den Tank gelangt und welche Hilfsmittel dafür nötig sind, habe ich an anderer Stelle bereits beschrieben.

Es soll Reisende geben, die noch nie im eigenen Wohnmobil geduscht haben

Das ist zumindest das Ergebnis der üblichen, austauschenden Gespräche auf Stellplätzen, bei denen es zufällig auch schon mal um die Benutzung der Dusche geht. Dies ist umso erstaunlicher, als dass es auch von Reisenden zu hören war, die mit recht großen Wohnmobilen unterwegs waren. Gibt es Gründe, die gegen das Duschen sprechen? Für die nicht im Wohnmobil-Duscher ist die Feuchtigkeit oft das Hauptargument.

Duschen im Wohnmobil
Abgetrennte Dusche im Wohnmobil

Wir können es nicht nachvollziehen, dass es Wohnmobilreisende gibt, die ihre Dusche noch nie benutzt haben und sehr verwundert sind, dass wir regelmäßig im Wohnmobil duschen.

Die Dusche im Wohnmobil als Regal zu verwenden, wie schon gehört, oder gar komplett auszubauen kam uns noch nie in den Sinn. Dann wäre von Anfang an ein anderes Fahrzeug zum Reisen angeschafft worden. Die Dusche zweckentfremden oder sogar komplett ausbauen. Warum dann ein Wohnmobil?

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Die Dusche in unserem Wohnmobil

In unserem Rapido befindet sich die Dusche abgetrennt hinter einer Falttür. Es ist nicht nötig irgendetwas zur Seite zu schieben, wegzuklappen oder zu verhängen. Rein in die Dusche, Falttür zu und dann kann es losgehen. Toilette und Waschbecken sind dennoch nutzbar.

Die Kabine hat eine Duschtasse mit einem ausreichend hohen Rand. Die Wände sind alle glatt und solide verkleidet. Es gibt kaum Fugen, die spröde oder porös werden können. Zudem befindet sich direkt über der Kabine ein Dachfenster.

Dusche mit Falttür, Dachhaube und Seitenfenster

Nach dem Duschen trocknen wir die Wände schnell mit einem saugfähigen Microfasertuch. Also alles ganz einfach.

Um nach dem Duschen die restliche Feuchtigkeit loszuwerden wird einfach das Dachfenster und das Seitenfenster der Nasszelle geöffnet. So verschwindet auch die restliche Feuchtigkeit sehr zügig.

Weniger Feuchtigkeit in der Nasszelle, als im restlichen Wohnmobil

Dank eines simplen Hygrometers lässt sich sogar feststellen, dass in einer gut gelüfteten Nasszelle die Luftfeuchtigkeit niedriger ist als im Wohnbereich.

Insbesondere nach dem Kochen oder morgens nach dem Schlafen ist die Feuchtigkeit im Wohnmobil höher als in der abgetrennten, gut belüfteten Nasszelle nach dem Duschen. Im Frühling oder Herbst sind die Scheiben ohne Doppelverglasung bei unserem Wohnmobil morgens immer sehr feucht! Die Feuchtigkeit kann also kein Grund sein, nicht im Wohnmobil zu duschen.

Potentielle Leckagen lassen sich durch eigene regelmäßige Inspektion auch vermeiden. Wie gesagt unser Rapido ist inzwischen 17 Jahre alt. Es gab noch nie Probleme. Sicherlich liegt es auch daran, dass es sich um einen abgetrennten Bereich handelt und daher keine Ecken und Kanten hat, hinter denen sich Feuchtigkeit legt. Die Duschtasse hat eine ausreichend hohe Wandung, so dass auch hier keine Gefahr besteht, dass sich das Wasser einen eigenen Wege sucht.

Wie sollte die Dusche im Wohnmobil gestaltet sein

Wichtig ist zunächst einmal, dass die Duschkabine sehr gut belüftet werden kann. Am Besten ist es, wenn sich direkt über der Dusche eine Dachhaube befindet. Diese kann in der warmen Jahreszeit sogar schon beim Duschen geöffnet werden, damit die feuchte Luft direkt abzieht. Leider haben bei weitem nicht alle Wohnmobile eine Dachhaube über der Dusche!

Sinnvoll ist auch ein eigenständiger, abgetrennter Bereich, in dem es nicht viel Ecken und Kanten gibt. Große glatte Flächen, zu denen ich auch eine Falt- oder Schiebetür zähle, lassen sich natürlich wesentlich einfacher mit einem Tuch abtrocknen, als eine Duschvorhang.

Die Duschwanne sollte nicht zu flach sein und idealer Weise sogar zwei Abflüsse haben. Die Duschwanne sollte immer weider mal eine Kontrolle unterzogen werden. Das kann gut beim Abtrocknen der Wänder geschehen. Eventuelle Risse könne so frühzeitig erkannt werden.

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Ist eine platzsparende Dusche im Wohnmobil auch immer gut

Ich persönlich halte nicht viel von den Konzepten, die darauf basieren möglichst viel auf wenig Platz zu ermöglichen. Ich befürchte, dass die klappbaren Waschbecken oder Duschwände sich im Laufe der Zeit als absolute Schwachstellen herausstellen werden. Undichtigkeiten werden hier ja geradezu gefördert. Ich lasse mich diesbezüglich aber gern eines Besseren belehren, wenn jemand schon langjährige Erfahrungen mir diesen Mechaniken haben sollte.

Unser Wohnmobil hat auch nur eine Länge von 6,24 m. Aber bei uns sind Waschbecken/Toilette und Dusche getrennt. Die Dusche hat eine feste Falttür. Durch diese Abtrennung können alle anderen Bereich des Wohnmobils weiter benutzt werden, sogar das Waschbecken oder gegebenenfalls auch die Toilette.

Ein Artikel über verschiedene Konzepte der Nasszelle im Wohnmobil ist in Planung

Zusätzliche Außendusche

Neben der abgetrennten Dusche im Wohnmobil gibt es bei unserem Wohnmobil einen zusätzliche Duschanschluss, der von außen hinter einer Klappe zugänglich ist. Das heißt, wir haben einen Schlauch mit Duschkopf, der mit einem Bajonettanschluss, auf den Anschluss aufgesteckt werden kann. Es lässt sich sogar die Wassertemperatur einstellen. Wir nutzen diese Außendusche.

Sowohl das Salz, als auch der feine Sand vom Strand, lassen sich mit einer Aussendusche sogar am Strassenrand entfernen. Für derartige Fälle legen wir den Duschschlauch und frische Handtüche im Wohnmobil so griffbereit, dass wir das Wohnmobil nicht mit all dem Salz und feinen Sand betreten müssen. Draußen duschen, abtrocknen und dann rein ins Wohnmobil ohne, dass Sand eingeschleppt wird.oder eventuell, wenn die normale Dusche genutzt wird, sogar im Abwassertank landet.

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Auch für Hundebesitzer ist eine Außendusche natürlich sehr hilfreich.

Den Schlauch der ’normalen‘ Dusche können wir nicht durch ein Fenster nach aussen halten. Es macht auch wenig Sinn, weil man dafür ja zunächst ins Wohnmobil steigen müsste. Aber dass soll ja gerade in verschiedenen Situationen vermieden werden.

Gibt es Alternativen zur eigenen Dusche im Wohnmobil – mobile Duschen

Ja, da gibt es einige.

Die wohl am häufigsten genutzte Altenative ist die Dusche auf einem Campingplatz. Auch viele Stellplätze haben ja inzwischen derartige Ausstattungen. Aber früh morgens über einen Platz laufen, um an einer weit entfernten Dusche anstehen zu müssen, ist nicht jedermanns Sache. Besonders unangenehm ist es, wenn es draußen schon etwas kälter ist. Oft kosten diese Duschen auch noch zusätzlich.

Eine weitere Alternative, zumindest im Sommer, ist ein Duschsack (auch Solardusche). Hier gibt es verschiedene Ausführungen vom dickwandigen Schweizer Wassersack bis hin zu billigen 20 Liter Säcken, die keine 10 € kosten. All diese Säcke werden in die Sonne gelegt, damit sich das Wasser darin aufwärmen kann. Keine Sonne – keine Dusche mit warmen Wasser. Regulieren lässt sich die Temperatur natürlich auch nicht. Ergänzen lässt sich diese Duschvariante noch mit einem Duschzelt.

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Auch mit einer Dusche mit einer Saugpumpe, die batteriebetrieben ist, lässt sich in einem Duschzelt entspannt duschen. Es fehlt dann nur noch ein gefüllter Wasserbehälter, der zum Duschen leergepumpt wird. Zudem gibt es noch Duschen mit einer Fußpumpe. Aber wer sich erfrischen möchte, will ja nicht gleichzeitig Höchstleitung mit einer Fußpumpe bringen .

Die einfachste Art für die erfrischende Körperhygiene ist aber wohl ein erfrischendes Bad in einem See mit sauberem, frischem Wasser.

Die Dusche im Wohnmobil hat bei uns sogar einen Mehrwert

Wenn man in einem Sommergewitter bis auf die Haut durchnässt wurde stellt sich die Frage, wohin mit den nassen Klamotten. Das Gleiche gilt, wenn eine kleine Handwäsche irgendwelcher Kleidungsstücke ansteht.

Sehr praktischer Handtuchhalter

Wer weiterreisen möchte und nicht vor Ort die Wäschleinen spannen kann, benötigt dann eine Möglichkeit, während der Fahrt das ein oder andere Kleidungsstück zum Trocknen aufhängen zu können. Das klappt ganz gut in der Duschkabine, wenn sie entsprechend ausgestattet ist. Bei uns befindet sich ein klappbarer Handtuchhalter in der Kabine*, der beim Duschen natürlich herausgenommen werden kann. Sogar tropfende Kleidungsstücke wären hier gut aufgehoben, ohne dass irgendetwas ausserhalb der Duschwanne nass werden kann.

Fazit

Wir duschen regelmäßig im Wohnmobil und mögen es. Im Bett liegen und warten bis das Wasser aufgeheizt ist und anschließend die Privatsphäre der eigenen Dusche genießen. Ein angenehmder Beginn des Tages. Anschließend gut lüften und ab zum Frühstück. Da wir lieber auf einfachen Plätzen (ohne Dusche, Toilette , kostelosem WLAN etc.) stehen und auch Campingplätze eher meiden käme ein Fahrzeug ohne abgetrennte Dusche für uns nicht in Frage.

Auf Campingplätzen können die Duschen weit entfernt sein und einer Platzbesichtigung ähneln. Das macht morgens echt keinen Spass. Und wenn man dann noch warten muss oder sich über den hygienischen Zustand ärgert, fragt man sich schon, ob es gut ist, die eigene Dusche nicht nutzen zu wollen.

Sicherlich ist die Verwendung mit mehr oder weniger Aufwand verbunden und verschiedene Konzepte auch weniger gut geieignet (Duschabttrennung, Form, Duschvorhang, Größe der Duschwanne, etc.), aber erst die Verwendung der eigenen Dusche im Wohnmobil macht das Fahrzeug autark und zu dem was es sein soll- eine fahrende, komfortable Einzimmerwohnung. Es wurde ja deshalb angeschafft!

Wie das Wasser sauber in den Tank kommt habe ich vor langer Zeit beschrieben.

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Gasprüfung

Gasprüfung
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Gasprüfung – Pflicht seit 1. April 2022 geändert

Die Gasprüfung und die Hauptuntersuchung beim Wohnmobil gehörten bisher zusammen, um eine TÜV Plakette zu bekommen. Ohne gültige Prüfbescheinigung der Gasanlage bestand ein erheblicher Mangel und es gab somit keine neue HU-Plakette.

Seit dem 1. April 2022 gelten bezüglich der Gasprüfung für Wohnmobile und Wohnwagen neue Regeln. Nachdem die Pflicht zur Prüfung vom Gasanlagen seitens des Bundesverkehrsministeriums laut DVGW G607 vom 31.12.2019 bis zum 01.01.2023 ausgesetzt wurde und nicht einmal relevant für das Bestehen der allgemeinen Hauptuntersuchung (HU) war, gibt es jetzt neue Regeln.

Gasverteiler

Auch unser Wohnmobil hat die Plakette 2020 bekommen, ohne dass die Gasprüfung nötig war. Diese Prüfung haben wir allerdings freiwillig machen lassen.

„Gasprüfung“ weiterlesen

Stellplatz in Cognac ist kostenlos

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Stellplatz in Cognac ist kostenlos

Stellplatz in Cognac befindet sich direkt an der Charente

Der Stellplatz in Cognac ist ein von der Gemeinde betriebener Stellplatz, ein aire municipal.

Er befindet sich im Stadtteil Saint-Jacques am Ufer der Charente (Namensgeberin des Départements), genau gegenüber der Altstadt von Cognac mit den Brennereien. Man kann von hier aus direkt über den Fluss auf die Porte Saint-Jacques schauen, einem Überrest der mittelalterlichen Stadtbefestigung aus dem 15. Jahrhundert.

Stellplatz in Cognac unter Bäumen
Stellplatz in Cognac – zum Teil unter schatten spendenden Bäumen

 Es war sehr heiß als wir in Cognac ankamen

Um so erfreulicher war es, dass wir unter den Schatten spendenden Bäumen einen Platz gefunden haben. Offiziell war diese Stellfläche aber nicht als Stellfläche gekennzeichnet. Aber in Frankreich darf man ja für eine Nacht auf einem Parkplatz stehen, wenn es nicht ausdrücklich verboten ist. Die asphaltierte Fläche fiel nach vorn ab. Das Wohnmobil stand somit zunächst recht schräg.

Anstelle unserer Auffahrkeile* bot es sich hier aber an, einfach auf den Bordstein zu fahren, um die Schräglage auszugleichen. Wir standen so umgehend waagerecht und konnten gut schlafen. Durch den belaubten Baumbestand war es in der Nacht auch kühl genug.

Der Platz befindet sich sehr zentral an der Altstadt von Cognac. Man braucht nur über die nahe gelegene Pont Neuf laufen und muss sich danach rechts halten, schon befindet man sich in der Altstadt.

Das Stadttor Porte Saint-Jacques

Was kostet der Stellplatz in Cognac und was bietet er?

Der Platz ist, wie wir es bei aires municipales kennen, kostenlos. Lediglich, wer Strom oder frisches Wasser benötigt, muss an einer Versorgungsstation von Euro-Relais dafür zahlen. Vorausgesetzt, die Station ist repariert und funktionsfähig. Dies scheint aber leider nicht so regelmäßig der Fall zu sein.

Versorgungsstation

Im Grunde handelt es sich also eher um einen Parkplatz, auf dem das Übernachten offiziell gestattet ist. Es empfiehlt sich auf jeden Fall frisch versorgt (voller Frischwassertank und leerer Grauwassertank und mit leerer Toilettenkassette hierher zu fahren.

Wie komme ich hin zum Stellplatz in Cognac?

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Cognac

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Cognac 45.698512, -0.332798 Cognac Nouvelle-Aquitaine, Frankreich (Routenplaner)

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Adresse

Place de la Levade 20, 16112 Cognac

GPS

45° 41′ 55″ N 0° 19′ 58″ W

45.69871 -0.33288

Blick auf die Altstadt beim Stellplatz in Cognac
Blick über die Charente auf die Altstadt von Cognac

Und sonst

Unglücklicherweise befindet sich in direkter Nachbarschaft zu den vier offiziellen Stellflächen ein recht lautes Gebläse, das zu einem Transformator-Häuschen gehört. Wir standen zum Glück etwas weiter weg und hatten somit weniger störende Geräusche in der Nacht. Hätten wir direkt neben diesem Gebläse stehen müssen, wären wir wohl weiter gefahren und hätten einen anderen Platz für die Nacht gesucht.

Der Stellplatz in Cognac dient nur in der Zeit von von Juni bis Oktober Saison. Man darf hier eigentlich nur für einen Nacht stehen. Eigentlich ist Camping-Verhalten nicht gestattet. Wir saßen dennoch, weil es echt sehr warm war, vorm Wohnmobil und hatten Tisch und Stühle draußen stehen. Es hat nicht wirklich jemanden gestört.

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Fazit

Ein Parkplatz, der für einen Nacht durchaus in Ordnung geht. Für einen längeren Aufenthalt würden wir den Platz nicht empfehlen.

Um sich die Stadt Cognac anzusehen oder auch an einer Besichtigung einer Cognac-Brennerei teilzunehmen, bietet sich dieser Platz an. Das Zentrum der Altstadt ist zu Fuß nur gut 10 Minuten entfernt.

Namenhafte und bekannte Brennereien mit sehr langer Tradition (z. B. Martell (1715), Rémy Martin (1724), Hennessy (1765), Otard (1795)), können zum Teil auch besichtigt werden.

ein teurer Tropfen

Die Cognac-Kellerei Otard befindet sich im Stadtschloss gleich am Ende der oben erwähnten Brücke. Hier kann man sehr viel Geld los werden.

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Umweltzonen in Belgien

Umweltzonen in Belgien
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Umweltzonen in Belgien

Umweltzonen in Belgien gibt es in genau drei Städten. Namentlich Brüssel, Antwerpen und Gent. In diese Städte darf man nur einfahren, wenn das Fahrzeug den Abgasnormen der Umweltzone (Low Emission Zones – LEZ) entspricht und das Fahrzeug registriert ist.. Schilder weisen an den Einfallswegen auf die LEZ hin.

Nur wer mit seinem Fahrzeug den Abgasnormen entspricht, darf nach einer Registrierung bei der jeweiligen Stadt in diese auch einfahren. Unterbleibt die Registrierung oder erfüllt das Fahrzeug die Abgasnorm nicht, droht ein sattes Bußgeld. Dies gilt für alle ausländischen Fahrzeuge (außer Niederlande) und somit auch für Wohnmobile. In Belgien angemeldete Fahrzeuge müssen hingegen keine Registrierung durchführen.

Umweltzonzn in Belgien, hier Brüssel
Atomium in Brüssel

Anders als in Deutschland oder Frankreich gibt es für die belgischen Umweltzonen keine Plaketten, die sichtbar an der Windschutzscheibe kleben. In Belgien werden stattdessen bei Einfahrt in eine Umweltzone die Kennzeichen mittels einer Kamera erkannt und kontrolliert. Somit können die einheimischen Fahrzeuge auch direkt bei der Zulassungsstelle abgefragt werden. Ob das dem Datenschutz entspricht sei mal dahingestellt

„Umweltzonen in Belgien“ weiterlesen

Landvergnügen Stellplatzführer – mal anders

Landvergnügen-Stellplatzführer
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Landvergnügen Stellplatzführer, es war mal besser

Der Landvergnügen Stellplatzführer hat mal viel Freude bereitet und es hat super funktioniert. Als wir uns das erste Mal im Jahr 2018 dafür entschieden hatten, kostete die Teilnahme noch 29,90 €. Das war noch vor dem Boom der Wohnmobil-Zulassungen (Zulassungen 2018: 47050 und 2021: 82017 Stück). Im letzten Jahr kostete der Stellplatzführer schon 34,90 €. Heute muss man, warum auch immer,  inzwischen 49,90 €*  bezahlen. Es ist zu befürchten, dass in dem erhöhten Preis aber nicht unbedingt eine Verbesserung stecken wird.

Das Prinzip war uns schon lange vor 2018 aus Frankreich bekannt. Das französische Pendant ‚France Passion‘ gibt es bereits seit 1993 und hat damals durch ein Angebot weniger Winzer begonnen. „Landvergnügen Stellplatzführer – mal anders“ weiterlesen